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Ozeaneum an der Ostsee

Das Ozeaneum in der Hansestadt Stralsund ist ein Museum. Es gehört zur Stiftung Deutsches Meeresmuseum.

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Ausstellung

Im Stralsunder Ozeaneum sollen zukünftig neben lebensgroßen Walexponaten auch Schwarmfischbecken für Heringe, Makrelen und Raubfische, insgesamt 39 Großaquarien und ein Aquarientunnel zu sehen sein. Sechs Millionen Liter Wasser werden die Becken insgesamt fassen. Flundern und Hechte, Lachse, Dorsche, Störe, Haie, Hummer werden hier zu sehen sein. Über zwei Etagen wird das Helgoland-Aquarium errichtet. Ein Gezeitenbecken, ein Brandungsbecken sowie das mit 2.600 m³ größte Aquarium Deutschlands bieten Einblicke in die Lebenswelten der europäischen Kaltwassermeere bis zur polaren Unterwasserwelt. Im Ozeaneum auf der Stralsunder Hafeninsel werden dann auf 8.700 m² Ausstellungsfläche parallel zu den Ausstellungen in dem in der Halle der Katharinenkirche untergebrachten Meeresmuseum Tiere und Unterwasserpflanzen in einer den Ozeanen nachempfundenen Umwelt gezeigt.

Für das Ozeaneum geplant sind die Ausstellungen „Weltmeer”, „Die Ostsee”, „Erforschung und Nutzung der Meere”, „Meer für Kinder” und „Riesen der Meere”.

Das Projekt Meereswelten vermittelte bis Ende Oktober 2006 auf der Hafeninsel in einer Traglufthalle bereits einen kleinen Einblick in die Welt der Ozeane. Die „Halbkugel“ wurde im November 2006 abgebaut und die Ausstellung als Wanderausstellung durch Deutschland geschickt.

Gebäude

Der Entwurf für das neue Museum stammt von dem Stuttgarter Architekturbüro Behnisch, Behnisch & Partner . Die Firma Hydro Sight übernahm zusammen mit Reynolds Polymer den Auftrag die über 30 Aquarienfenster herzustellen und zu installieren. Als besondere Herausforderung galt das sogenannte Krypta-Fenster, das über eine Breite von 13 m in das Schwarmfisch-Becken blickt.

Die Gesamtkosten für den Bau wurden zunächst mit ca. 50 Millionen Euro beziffert, wobei sich der Bund mit 25 Millionen Euro, das Land Mecklenburg-Vorpommern mit 12,5 Millionen Euro, die Stiftung Deutsches Meeresmuseum mit 7,4 Millionen Euro und die Hansestadt Stralsund mit 5,1 Millionen Euro beteiligen. Im Dezember 2007, nach 15 Monaten Bauzeit, wurden die Baukosten bereits mit rund 60 Millionen Euro[1] angegeben, was vor allem auf gestiegenen Stahlpreise zurückzuführen sei.

Im Kanonenschuppen auf der Kronlastadie werden Modelle, Pläne und Informationen rund um den Bau des Ozeaneums geboten. Die Tourismuszentrale Stralsund bietet Führungen zum Bau und zur weiteren Hafenentwicklung an.

Geschichte

Im Juni 2003 hatte die Stralsunder Bürgerschaft das Bebauungsplanverfahren für das Ostsee Ozeaneum eingeleitet, welches am 23. Juni 2005 mit dem einstimmigen Beschluss der Satzung durch die Bürgerschaft erfolgreich abgeschlossen wurde.

Am 6. September 2005 erfolgte im Beisein des Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Harald Ringstorff (SPD), der erste Spatenstich. Am 24. November 2005 begannen die Bauarbeiten auf dem Areal mit dem Setzen von Pfahlgründungen im Verdrängungsverfahren. Am 15. September 2006 erfolgte die Grundsteinlegung, u. a. im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff und Stralsunds Oberbürgermeister Harald Lastovka.

Im Sommer 2007 fanden öffentliche Führungen zur Baustelle statt. Am 23. Juni 2007 wurde am Ozeaneum der Tag der Architektur eröffnet. In den USA angefertigte großformatige Aquarienscheiben wurden im Juli 2007 mittels Kranen in das Gebäude einehoben. Auf die gleiche Weise wird auch Deutschlands längste freitragende Fahrtreppe eingesetzt. Die Außenverkleidung wird mit weiß gestrichenen Stahlblechen gestaltet.

Im Oktober 2007 wurden die ersten ca. 3000 Fische aus dem Nordatlantik von einer dort tätigen Forschungsexpedition des Deutschen Meeresmuseums mittels einen Kühltransporters nach Stralsund gebracht und in die bereits fertigen Aquarien (Quarantänebecken) gesetzt.

Am 13. Dezember 2007 wurde das Richtfest gefeiert.

Ab dem Eröffnungswochenende am 12. & 13. Juli 2008 lädt das OZEANEUM seine Besucher auf eine Reise von der Ostsee in die Nordsee über den Nordatlantik bis zum Polarmeer ein.
Interaktive Ausstellungen und die Faszination Aquarium machen das OZEANEUM zu einem erlebnisreichen Ausflugsziel und Freizeitangebot nahe der Insel Rügen.
Ein Besuch lohnt sich für die ganze Familie, ebenso wie auf einer Klassenfahrt oder Busreise.

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Aktuelles vom 28.05.17

Kein Zugvogel der Rügener Küchenkunst

Peter Knobloch bestimmt seit fünfzehn Jahren das Kochniveau der Insel

Schon viele sind gekommen und gegangen. Rügener Restaurants können ein Lied von ambitionierten Köchen singen, die meinten, im Handstreich die Rügener Feinschmecker-Szene erobern zu können, um zur nächsten Saison schon wieder aufzugeben. In stabiler Kontinuität bestimmt hingegen Peter Knobloch seit fünfzehn Jahren das Niveau der Kochkunst auf Rügen. Seit sieben Jahren kocht er im Restaurant MeeresBlick in Göhren. Er weiß, daß zu einer erfolgreichen Küche mehr gehört, als nur Kreativität und ein starker Wille. Es liegt im Trend, mit regionalen Produkten zu arbeiten; besonders auf Rügen braucht man aber noch dazu ein Gespür für die Menschen und gute Beziehungen zu den Lieferanten von Fisch, Lamm und Wild, will man stets erstklassige Ware erhalten. Zahlreiche Stammgäste begleiten Knoblochs Entwicklung seit den Anfängen im Hotel Nordperd mit kritischer Begeisterung. Sie schätzen besonders die Verknüpfung von Kreativität im Umgang mit regionalen Produkten und professionelle Qualität. Sie probieren begeistert jede neue Entwicklung aus oder freuen sich über neue Entdeckungen für den kulinarischen Kosmos. Die Palette heimischer Produkte ist weiterhin begrenzt, doch Knobloch hat sie kurzerhand mit seiner experimentellen Kräuterküche um aufregende Bestandteile erweitert. Er verarbeitet Blüten und Blätter von wild wachsenden Pflanzen, sammelt auf Rügen Bärlauch, Steinpilze und Morcheln und stellt gemeinsam mit seiner Frau Christina Aromasalze aus Wildrosen oder Sanddorn und Blütenextrakte her. Der Feinschmecker ist in jedem Jahr der erste Gourmetführer, der seine neue Wertung herausgibt. Für Peter Knobloch ist die erneute Auszeichnung mit zwei „F“ durch das soeben erschienene Magazin der Beweis: Es lohnt sich, individuell zu sein und den eigenen Qualitäten treu zu bleiben. Dass die Tester wirklich vor Ort waren, beweist der Hinweis auf Peter Knoblochs Küche mit Wildkräutern und Salzen im „Kräutergarten“ Meeresblick: „Peter Knoblochs Experimente mit der Natur machen Spaß“. Gemeinsam mit Küchenchef André Vujtech und Sous-Chef Vitali Pfeiffer verteidigt Peter Knobloch erfolgreich den Spitzenplatz der Kochkunst auf Rügen. Auch das Serviceteam unter der Leitung von Christina Knobloch ist mit Nicole Renz und Steffen Woller seit Jahren stabil. In Küche und Restaurant werden regelmäßig zwei bis drei Lehrlinge ausgebildet, die mit ihren Abschlüssen immer wieder zu den Besten der Insel gehören. Das liegt an der guten handwerklichen Ausbildung im MeeresBlick, aber auch an der