Verkaufsförderung

Als Verkaufsförderung (Sales Promotion) werden innerhalb der Kommunikationspolitik des Marketing alle Aktivitäten zusammengefasst, die der Aktivierung der Marktbeteiligten (Vertriebsorgane, Händler, Kunde) zur Erhöhung von Verkaufsergebnissen dienen.

  • Handels-Promotions (Trade Promotions) sind vom Hersteller an den Handel gerichtet. Die Händler erhalten Rabatte, Werbekostenzuschüsse, Displays zur Aufstellung im Geschäft oder andere Anreize. Der Hersteller verfolgt damit das Ziel, den Händler zu eigenen Promotions, so genannten Händlerpromotions, zu motivieren.
  • Konsumentengerichtete Promotions (Consumer Promotions) richten sich an den Konsumenten. Sie können sowohl vom Hersteller aus erfolgen (Verbraucher-Promotions, z. B. die Organisation eines Events auf dem Parkplatz eines Supermarktes), als auch durch den Handel initiiert werden (Händler-Promotions, z. B. ein Sonderangebot mit Displayunterstützung in Folge einer Handelspromotion). Bei den Instrumenten der konsumentengerichteten Verkaufsförderung wird insbesondere zwischen Preis-Promotions (z. B. Sonderangebote, Sonderpackungen, Coupons, Treuerabatte, etc.) und Nicht-Preis-Promotions (z. B. Handzettel, Beilagen, Displays, Warenproben, Gewinnspiele, etc.) unterschieden.
  • Ob Außendienst-Promotions ebenfalls ein Bestandteil der Verkaufsförderung sind, ist in der Literatur umstritten. Die Zielgruppe bei Außendienst-Promotions ist der eigene Vertrieb. Durch Schulungen, Prospekte, Prämien oder Außendienstwettbewerbe sollen die Verkäufer zur intensiveren Marktbearbeitung angeregt werden

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Sales Promotion

Nach Heribert Meffert grenzt sich die Verkaufsförderung von der Kontrahierungspolitik ab, die z.B. mit Hilfe von Zugaben, Zahlungszielen oder verbesserten Lieferungs- und Zahlungsbedingungen den Distributor oder Kunden unterstützt. Die Verkaufsförderung grenzt sich auch vom Merchandising durch die fehlende Wertschöpfung der Maßnahme an sich ab. Vertreter, Händler und Kunden werden viel mehr angereizt, sich im Vorfeld des Verkaufsvorganges mit den Angeboten und der Präsentation intensiver zu identifizieren. Gegenüber der Werbung steht nicht die Produktbotschaft oder das Leistungsversprechen bzw. ein Image im Mittelpunkt, sondern die sachliche Unterstützung beim Abverkauf an sich oder, im Falle der Kunden-Promotion, die Verkostung als unmittelbarer Kaufanreiz oder die Generierung von Adressen für die eigentliche Produktwerbung. Hier liegen allerdings in der Tat Überschneidungen mit klassischen Werbezielen vor.


Aktuelles vom 28.05.17

Kein Zugvogel der Rügener Küchenkunst

Peter Knobloch bestimmt seit fünfzehn Jahren das Kochniveau der Insel

Schon viele sind gekommen und gegangen. Rügener Restaurants können ein Lied von ambitionierten Köchen singen, die meinten, im Handstreich die Rügener Feinschmecker-Szene erobern zu können, um zur nächsten Saison schon wieder aufzugeben. In stabiler Kontinuität bestimmt hingegen Peter Knobloch seit fünfzehn Jahren das Niveau der Kochkunst auf Rügen. Seit sieben Jahren kocht er im Restaurant MeeresBlick in Göhren. Er weiß, daß zu einer erfolgreichen Küche mehr gehört, als nur Kreativität und ein starker Wille. Es liegt im Trend, mit regionalen Produkten zu arbeiten; besonders auf Rügen braucht man aber noch dazu ein Gespür für die Menschen und gute Beziehungen zu den Lieferanten von Fisch, Lamm und Wild, will man stets erstklassige Ware erhalten. Zahlreiche Stammgäste begleiten Knoblochs Entwicklung seit den Anfängen im Hotel Nordperd mit kritischer Begeisterung. Sie schätzen besonders die Verknüpfung von Kreativität im Umgang mit regionalen Produkten und professionelle Qualität. Sie probieren begeistert jede neue Entwicklung aus oder freuen sich über neue Entdeckungen für den kulinarischen Kosmos. Die Palette heimischer Produkte ist weiterhin begrenzt, doch Knobloch hat sie kurzerhand mit seiner experimentellen Kräuterküche um aufregende Bestandteile erweitert. Er verarbeitet Blüten und Blätter von wild wachsenden Pflanzen, sammelt auf Rügen Bärlauch, Steinpilze und Morcheln und stellt gemeinsam mit seiner Frau Christina Aromasalze aus Wildrosen oder Sanddorn und Blütenextrakte her. Der Feinschmecker ist in jedem Jahr der erste Gourmetführer, der seine neue Wertung herausgibt. Für Peter Knobloch ist die erneute Auszeichnung mit zwei „F“ durch das soeben erschienene Magazin der Beweis: Es lohnt sich, individuell zu sein und den eigenen Qualitäten treu zu bleiben. Dass die Tester wirklich vor Ort waren, beweist der Hinweis auf Peter Knoblochs Küche mit Wildkräutern und Salzen im „Kräutergarten“ Meeresblick: „Peter Knoblochs Experimente mit der Natur machen Spaß“. Gemeinsam mit Küchenchef André Vujtech und Sous-Chef Vitali Pfeiffer verteidigt Peter Knobloch erfolgreich den Spitzenplatz der Kochkunst auf Rügen. Auch das Serviceteam unter der Leitung von Christina Knobloch ist mit Nicole Renz und Steffen Woller seit Jahren stabil. In Küche und Restaurant werden regelmäßig zwei bis drei Lehrlinge ausgebildet, die mit ihren Abschlüssen immer wieder zu den Besten der Insel gehören. Das liegt an der guten handwerklichen Ausbildung im MeeresBlick, aber auch an der RankingScout - Pagerank Anzeige ohne Toolbar