Hausboot Neuheit zur Boot 2009 auf dem Revier Müritz 28.11.20

Weltpremiere mit Luxus-Charme in Mecklenburg-Vorpommern: Mit
dem Hausboot Modern Line 1500 Pool macht Yachtcharter Schulz erneut auf sich aufmerksam. Das Unternehmen aus Waren an der Müritz, welches zu den marktführenden und modernsten Yachtcharter-Firmen in Deutschland zählt, führt damit seine Philosophie konsequent fort. Wie bereits mit der größten Pedro- und Vacance-Yachten-Flotte im deutschen Binnenrevier und an der Ostsee setzt das Unternehmen erneut Akzente, um seine Stellung am Markt weiter auszubauen. Die Modern Line 1500 Pool soll die Station an der Müritz verstärken und dort weltweit erstmalig zum Einsatz kommen. Das Hausboot wird führerscheinfrei zu steuern sein und besticht durch ein neuartiges Schiffs-Design mit weich geschwungenen Formen.
Das 15-Meter-Schiff bietet bis zu 14 Personen Platz und kann schon jetzt für 2009 gebucht werden. Highlights sind nicht nur die gebogene Panoramascheibe, die für uneingeschränkte Sicht sorgt, sondern vor allem der Pool auf dem Oberdeck, der einen Hauch von Luxus versprüht. Darüber hinaus bieten die vier Bäder und die drei Kühlschränke den nötigen Komfort für
große Gruppen. Das Schiff kann, wie auch alle anderen Boote von Yachtcharter Schulz, neben den Revieren Müritz und Berlin auch die neuen Reviere Peene/ Usedom und Bodden bis zur Insel Rügeen befahren. Durch 5 Basis-Stationen können die Reviere auch vernetzt im Einwegmodus genutzt werden.


Kontakt und Bildmaterial:
Steffen Schulz
An der Reeck 17
17192 Waren Müritz
Tel. 03991-12 14 15
Fax 03991-12 15 77
www.bootsurlaub.de

Hausbooturlaub Führerscheinfrei

Ein unvergleichliches Erlebnis ist ohne Frage ein Hausbooturlaub auf einem der zahlreichen Seen der Mecklenburger Seenplatte. Genießen Sie hier jeden Tag eine abwechslungsreiche Flora und Fauna. Auf einer von Ihnen selbst oder von uns geplanten Tour bietet sich die Möglichkeit, wochenlang die Seele baumeln zu lassen.


Aktuelles vom 28.11.20

Nur noch wenige Tage für Museumsmeile Prora auf der Insel Rügen

Seit 1995 haben private Initiatoren vielfältige Museen, Galerien und Ateliers im zentralen Teil der ehemals als NS-KdF-Seebad geplanten Anlage von Prora aufgebaut. Mit großer Begeisterung, viel Arbeit und Fleiß widmeten sie sich ihrem Vorhaben. So luden bis dato geschichtliche, technische, naturwissenschaftliche Ausstellungen und Kunstgalerien zu einem Besuch in Prora ein. Nach dem Verkauf des Gebäudes der Museumsmeile an Privatinvestoren erfolgten Kündigungen für die vielfältigen Kultureinrichtungen. Leider ist es bisher nicht gelungen, neue Standorte für die beliebten Insel-Highlights zu finden. So müssen in diesen Tagen das Grafik -Museum und bis zum Jahresende das Museum Planet DDR, Museum zum Anfassen, Das große historische Prora-Museum und die Wasserwelt ihre Ausstellungen räumen. Vielleicht nutzen Gäste die wenigen noch verbleibenden Tage der Museen, um sich zur wechselvollen Geschichte des Ortes zu informieren. Vor 70 Jahren planten die Nationalsozialisten am Strand von Prora ein gigantisches KdF-Seebad. Die Pläne des Reichskanzlers erhielten eine klare Zielstellung: Seiner Forderung nach sollten fünf große Seebäder gebaut werden – die leistungsfähigsten und größten unter allen bisher gebauten. Er wünschte, daß im Zentrum jeder Anlage eine große Festhalle entstehen und die Hotels 20.000 Betten besitzen sollten. Alles sollte so geplant werden, daß die Anlagen im Falle eines Krieges auch als Militärkrankenhäuser nutzbar wären. Den Zuschlag für die Planung des gigantischen Bauvorhabens auf der Insel Rügen erhielt der Kölner Architekt Clemens Klotz. Sein Entwurf sah einen Gebäudekomplex von 4,5 Kilometer Länge mit 8 identischen, je 500 Meter langen Hotelblöcken mit freiem Seeblick aus jedem Zimmer vor. Diese wurden ergänzt durch 10 Speisesäle, 2 Empfangshallen, Theater-, Kino- und Sportanlagen, Wohnungen für die Mitarbeiter, Bahnhof, Seebrücken, Wasser- und Heizwerke, Großgaragen, Bäckerei, Gärtnerei u.a.m. Am 2. Mai 1936 wurde der Grundstein für das KdF-Seebad Rügen gelegt. Schon im darauffolgenden Jahr erhielt das Gesamtmodell auf der Weltausstellung 1937 in Paris einen Grand Prix. Anfang 1938 war das erste Fundament gelegt und im Herbst feierte man Richtfest für den ersten Hotelblock. Doch mit Kriegsausbruch, als die Rohbauten fast fertiggestellt waren, brach man die Bauarbeiten ab. Nach dem Krieg wurde Prora zu einem Militärstandort der ehemaligen DDR. Mit der Wende in Ostdeutschland gingen die Gebäude in Bundeseigentum über; die Bundeswehr nutzte den Standort noch bis 1993. Im Zentrum Proras entwickelte sich nun eine vielseitige Kulturlandschaft: die Museumsmeile. Große Teile der Anlage verblieben aber ohne Nutzung und waren dem Verfall preisgegeben. Seit 1997 werden Teile der ab 1994 denkmalgeschützten Anlage an privat verkauft, so auch das Gebäude der Kulturmeile. Die neuen Eigentümer planen Hotelbetten, denen die Museen weichen sollen. Fast alle kulturellen Einrichtungen erhielten 2006 die ersatzlose Kündigung für ihre Räume. Die Nutzung der übrigen Blöcke für touristische Zwecke wird gegenwärtig untersucht. Weitere Informationen: Telefon 03 83 93/3 26 40 Ihre Bookmarks im net | social tags -